Archiv für Matthias Schrade

DEFAMA erhöht Liquidität durch Revalutierungen

• Aufstockung von zwei weiteren Bestandsdarlehens erreicht
• Frei verfügbare Liquidität steigt um gut 2 Mio. €
• Weitere Zukäufe ohne Kapitalerhöhung und/oder Verkäufe möglich

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat aufgrund der positiven Entwicklung der zugrundeliegenden Bestandsobjekte weitere Angebote zur Aufstockung von bestehenden Finanzierungen erhalten. Investitionsverpflichtungen in die Objekte sind damit nicht verknüpft. Jedoch waren im Zuge des Abschlusses von neuen langfristigen Verträgen mit signifikant erhöhter Miete rund 500 T€ teils schon als Baukostenzuschuss geflossen, teils werden sie durch Umbauarbeiten noch anfallen. Insgesamt wird sich die frei verfügbare Liquidität der DEFAMA durch die neuen Revalutierungen um über 2 Mio. € erhöhen.

Vorstand Matthias Schrade wertet die neuen Darlehen als Bestätigung der verfolgten Strategie: „Wir sehen Revalutierungen als Baustein zur Wachstumsfinanzierung. Indem wir bestehende Darlehen aufstocken, die durch Tilgungen schon teilweise zurückgeführt wurden, können wir ohne Objektverkäufe zusätzliche Liquidität schaffen. Unser Ziel ist es, mittelfristig ohne weitere Kapitalerhöhungen zu wachsen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte DEFAMA eine erste Darlehensaufstockung vermeldet. Gelungen sind nunmehr bereits drei Revalutierungen – namentlich für Görlitz, Pasewalk und Hamm. Der Zinssatz für die Aufstockungsbeträge liegt dabei in allen Fällen unter denen der ursprünglichen Darlehen. Möglich wurde die frühzeitige Aufstockung durch die Verlängerung bzw. den Neuabschluss mehrerer größerer Mietverträge und seit Erwerb gestiegene Mieten in allen drei Objekten sowie eigene Investitionen der Hauptmieter in ihre Flächen.

DEFAMA plant, in den kommenden Jahren weitere Revalutierungen bei Bestandsimmobilien abzuschließen. Dadurch können aus dem Bestandsportfolio über den laufenden Cashflow hinaus auch ohne Verkäufe perspektivisch Liquiditätszuflüsse generiert werden. Die freigesetzten Mittel sollen für den Kauf neuer Objekte verwendet werden.

 

Über die Deutsche Fachmarkt AG

Die in Berlin ansässige Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) investiert gezielt in kleine Einzelhandelsobjekte in kleinen und mittleren Städten, überwiegend in Nord- und Ostdeutschland. Wichtigste Kaufkriterien sind je zwei oder mehr bonitätsstarke Filialisten als Ankermieter, ein Kaufpreis von maximal der 9-fachen Jahresnettomiete, möglichst nicht mehr als 10 Mieter und eine Jahresnettomiete von mindestens 100 T€.

Das Portfolio der DEFAMA umfasst aktuell 38 Standorte mit rund 167.000 qm Nutzfläche, die zu über 96% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Die annualisierte Jahresnettomiete beläuft sich derzeit auf gut 13 Mio. €.

Erklärtes Ziel von DEFAMA ist es, langfristig einer der größten Bestandshalter von kleinen Fachmarktzentren in Deutschland zu werden. Die DEFAMA-Aktie wird im Qualitätssegment m:access der Börse München sowie im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse und auf XETRA gehandelt.

 

Kontaktadresse

DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG
Nimrodstr. 23
13469 Berlin

Internet: www.defama.de

 

Ansprechpartner

Matthias Schrade

Tel.: +49 (0) 30 / 555 79 26 – 0
Fax: +49 (0) 30 / 555 79 26 – 2
Mail: schrade@defama.de

DEFAMA steigert laufende Mieterträge trotz Corona-Krise

• Neuabschluss und Verlängerung zahlreicher Mietverträge
• Investitionen von 420 T€ sichern Nettomieten von über 5 Mio. €
• Mietaussetzungen größtenteils bereits nachgezahlt

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) vermeldet Vermietungserfolge im Bestandsportfolio und eine sich deutlich entspannende Situation rund um die temporären Mietaussetzungen während der behördlich angeordneten Schließungen.

Durch die Neuverhandlung von bald auslaufenden Mietverträgen, überwiegend mit kleineren Mietern, sowie geplante bzw. bereits getätigte Investitionen in Bestandsobjekte hat DEFAMA trotz der Corona-Krise das eigene Portfolio weiterentwickelt und sich Mietsteigerungen gesichert. Zudem konnten etliche größere Mietverträge verlängert werden oder stehen kurz vor dem Abschluss, darunter auch mit Ankermietern mehrerer Standorte.

So plant DEFAMA in Büdelsdorf den Anbau eines Aufzugs und hat in diesem Zuge neue, langfristige Verträge mit Mietern im Obergeschoss geschlossen. In Lübbenau wurden eine Vergrößerung und Modernisierung des Fleischers durchgeführt und der Umzug des Elektronikgeschäfts in eine andere Fläche vereinbart. Darüber hinaus haben sich hier etliche andere Mieter zu teils signifikant erhöhter Nettomiete langfristig gebunden. Auch in Bleicherode, Waldeck und Eberswalde konnten neue Verträge mit teils deutlich erhöhten Mieten geschlossen werden.

Zudem haben eine ganze Reihe größerer Mieter in den letzten Monaten ihre Verträge verlängert, meist durch Ausübung von Optionen und überwiegend mitten in der Corona-Krise. In Florstadt und in Königsee wurde mit Norma verlängert, in Schneeberg mit K+K Schuhe, in Büdelsdorf mit Jeans Fritz und in Sternberg mit Penny. An zwei weiteren Standorten erwartet DEFAMA kurzfristig die Unterzeichnung der bereits endverhandelten neuen langfristigen Mietverträge mit Penny und Action. Hingegen wurde die Unterzeichnung des ebenfalls endverhandelten Vertrags mit einem namhaften Textil-Filialisten für die Leerfläche in Königsee zunächst verschoben.

Die genannten Mietverträge haben neue Laufzeiten von durchschnittlich 7 Jahren. Dabei erhöhen sich die Portfolio-Erträge saldiert um jährlich rund 100 T€. Zudem sichert DEFAMA mit den dafür kalkulierten Investitionen in Höhe von etwa 420 T€ jährliche Mieterträge von insgesamt über 900 T€ langfristig ab. Dies entspricht bezogen auf die jeweiligen Laufzeiten gesicherten künftigen Mieterlösen von insgesamt mehr als 5 Mio. €. Der annualisierte FFO des Portfolios erhöht sich damit auf 6,3 Mio. € bzw. 1,43 € je Aktie.

Parallel dazu konnte DEFAMA erhebliche Teile der im Zuge der ausgesetzten Mieten bereits vereinnahmen. Aktuell sind lediglich Nettomieten in Höhe von knapp 220 T€ aus April und Mai noch offen, dies entspricht weniger als 10% der Gesamterträge. Hiervon entfallen wiederum über 170 T€ auf namhafte Filialisten. Überwiegend bestehen hier bereits konkrete Stundungs- bzw. Ratenzahlungsvereinbarungen. Weniger als 40 T€ betreffen kleinere Mieter, mit denen noch Lösungen zu finden sind.

Matthias Schrade, Vorstand der DEFAMA, beschreibt die aktuelle Situation: „Inzwischen durften alle Geschäfte in unseren Objekten wieder öffnen. Keiner unserer Mieter musste Insolvenz anmelden. Über 90% der April- und Mai-Mietenhaben wir bereits erhalten. Im Juni gehen wir von einem annähernd normalen Mieteingang aus. Zwar sind spätere Nachwirkungen der Corona-Krise etwa durch einen schwächeren Geschäftsgang und dadurch resultierende Mietausfälle weiterhin denkbar. Aber selbst unter Berücksichtigung solcher möglichen Effekte gehe ich davon aus, dass wir unsere Ziele für 2020 erreichen.“

DEFAMA mit deutlicher FFO-Steigerung im ersten Quartal

• Umsatz: 3,13 Mio. €; Ergebnis: 593 T€; FFO: 1,31 Mio. €
• Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bestätigt
• Annualisierter FFO soll mit vorhandener Liquidität weiter steigen

Im ersten Quartal 2020 erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 3,13 (Vj. 2,71) Mio. € ein Ergeb¬nis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 1,98 (1,66) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 784 (691) T€ erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 593 (536) T€. Dies entspricht einem Gewinn von 0,13 (0,14) € je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 1,31 (1,13) Mio. € und erhöhten sich somit um 16% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal 2020 die Erträge von 37 Bestandsobjekten. Zu beachten ist, dass durch den Beginn des Umbaus in Radeberg deutlich niedrigere Erträge als im Vorjahreszeitraum enthalten waren. Bereinigt um diesen Effekt wäre der FFO um 29% gestiegen. Diese Ertragsminderung setzt sich noch bis zu der für Anfang November geplanten Wiedereröffnung des „Silberberg Center“ fort. Jedoch wird DEFAMA bereits ab dem zweiten Quartal von zusätzlichen Erträgen durch den jüngsten Zukauf in Zeitz profitieren. Der Nutzen-Lasten-Wechsel erfolgte hier Mitte April 2020.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise schätzt DEFAMA weiterhin als gering ein. Für das Gesamtjahr 2020 erwartet der Vorstand daher unverändert einen Anstieg des FFO auf rund 5,7 Mio. € bzw. 1,30 € je Aktie, wobei die Belastungen aus dem Umbau in Radeberg und gegenüber dem Vorjahr erhöhte Mietausfälle bereits berücksichtigt sind. Beim Nettogewinn nach HGB rechnet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr mit einem Anstieg auf rund 2,5 Mio. € bzw. 0,56 € je Aktie.

Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei 6,2 Mio. €, entsprechend 1,40 € je Aktie. Der Vorstand geht davon aus, in den kommenden Monaten weitere Zukäufe tätigen und den annualisierten FFO mit den vorhandenen liquiden Mitteln noch deutlich steigern zu können. Per Ende 2020 soll diese Kennzahl bei mindestens 7 Mio. Euro liegen.

Der komplette Quartalsbericht ist unter www.defama.de abrufbar.

DEFAMA bestätigt vorläufige Zahlen 2019 und Prognose für 2020

• Umsatz: 11,2 Mio. €; Ergebnis: 2,1 Mio. €; FFO: 4,6 Mio. €
• Zahlung einer Vorabdividende, Hauptversammlung auf Herbst verschoben
• Prognose für 2020 unverändert: weitere starke Steigerung aller Kennzahlen

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bestätigt die gemeldeten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019. Demnach wurde bei Umsatzerlösen von 11,2 (Vj.: 9,1) Mio. € einen Konzernjahresüberschuss nach HGB von 2,1 (1,7) Mio. € bzw. 0,51 (0,46) € je Aktie erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg von 22%. Die Funds From Operations (FFO) lagen bei 4,6 (3,6) Mio. € bzw. 1,14 (1,01) € je Aktie, ein Plus von 27%. Damit hat DEFAMA, bereinigt um Effekte aus der Kapitalerhöhung und dem Umbau in Radeberg, die Prognosen erreicht bzw. beim FFO als zentraler Steuerungsgröße sogar übertroffen.

Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt DEFAMA trotz der Unsicherheiten durch die Coronakrise. Zwar erwartet die Gesellschaft aufgrund der Coronakrise im laufenden Jahr höhere Mietausfälle als im Geschäftsjahr 2019, insbesondere bei nicht-filialisierten Mietern in den Sektoren Mode, Textil und Gastronomie. Durch den früher als geplant erfolgten Nutzen-Lasten-Wechsel beim Objekt in Zeitz geht der DEFAMA jedoch davon aus, diese kompensieren zu können.

Unverändert prognostiziert wird daher ein Anstieg des FFO auf rund 5,7 Mio. € bzw. 1,30 € je Aktie, wobei die Belastungen aus dem Umbau in Radeberg bereits berücksichtigt sind. Der annualisierte FFO des Portfolios soll bis Jahresende mindestens 7,0 Mio. € erreichen. Beim Nettogewinn nach HGB rechnet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr mit einem Anstieg auf rund 2,5 Mio. € bzw. 0,56 € je Aktie.

Obwohl zahlreiche Mieter von behördlich angeordneten Schließungen betroffen waren, hat DEFAMA gut 80% aller April-Mieten erhalten. Am kommenden Montag dürfen fast alle zwischenzeitlich geschlossenen Geschäfte in den Objekten wieder öffnen. Dennoch sieht DEFAMA eine anhaltende Unsicherheit über die weitere Entwicklung. Vor diesem Hintergrund sowie der aus Vorsichtsgründen beantragten Tilgungs- bzw. Ratenaussetzung für die meisten laufenden Darlehen erachtet der Vorstand eine planmäßige Dividendenausschüttung, welche mit einem hohen kurzfristigen Liquiditätsabfluss einhergehen würde, für nicht opportun.

Am bereits veröffentlichten Gewinnverwendungsvorschlag halten Vorstand und Aufsichtsrat grundsätzlich fest. DEFAMA beabsichtigt damit unverändert, für das Geschäftsjahr 2019 eine von 0,40 auf 0,45 € je Aktie erhöhte Dividende zu zahlen. Der Vorstand hat vor dem Hintergrund der aktuellen Unwägbarkeiten jedoch beschlossen, zunächst nur den gesetzlich maximal möglichen Abschlag auf den Bilanzgewinn in Höhe von 0,20 € je Aktie auszuschütten. Diese Vorabdividende wird den Aktionären am 18. Juni 2020 ausgezahlt.

Die ordentliche Hauptversammlung, die eigentlich an diesem Tag stattfinden sollte, wird auf Herbst 2020 verschoben. Sofern sich bis dahin keine neuen Negativerkenntnisse ergeben, wird der angedachte Dividendenvorschlag dann planmäßig auf die Tagesordnung gesetzt.

DEFAMA stellt sich krisenfest auf

 • Hoher Anteil nicht betroffener Mieter wie Lebensmittel, Apotheken, Drogerien
 • Gut gerüstet für Mietstundungen oder -ausfälle
 • Tilgungsaussetzung bei Mehrzahl der Finanzierungen vereinbart
 • Gesamtliquidität von mehr als 5 Mio. € eröffnet Handlungsspielraum

Die Deutsche Fachmarkt AG (kurz: DEFAMA) geht die sich verschärfende Corona-Krise offensiv an und ist gut gerüstet, der schwierigen Marktsituation für gewerbliche Vermieter zu begegnen. So entfallen gut die Hälfte der Mieten auf Anbieter von Lebensmitteln, die aktuell sogar höhere Umsätze verzeichnen. Mieter aus dem Gesundheitssektor wie Apotheken und Ärzte, Drogeriemärkte, Banken und Ämter machen einen weiteren großen Anteil aus. Einschließlich weiterer nicht betroffener Mieter und Einnahmequellen – etwa aus Photovoltaikanlagen – sind mehr als zwei Drittel der Gesamterträge von DEFAMA als „sicher“ einzuschätzen.

Hingegen rechnet die DEFAMA nach zahlreichen Gesprächen mit Mietern, die aufgrund behördlicher Anordnung ihre Geschäfte schließen mussten, mit der temporären Aussetzung von Mietzahlungen. Dies betrifft insbesondere die Gastronomie, Reisebüros, Frisöre, Nagelstudios sowie Textil und Schuhe. Neben kleinen inhabergeführten Betrieben baten auch mehrere namhafte Filialisten um vorübergehende Mietstundungen. Nach aktueller Einschätzung wird der weit überwiegende Teil dieser Mieten nachgezahlt werden. Insofern betrifft dies zunächst lediglich die Liquiditäts-, nicht jedoch die Ertragslage.

Vor diesem Hintergrund hat DEFAMA für die laufenden Bankdarlehen höchstvorsorglich eine zeitweise Tilgungs- bzw. Ratenaussetzung beantragt, um eine komfortable Liquiditätsreserve zu bewahren. Für den größten Teil der bestehenden Kredite wurde diese bereits zugesagt. Im Schnitt wurde die Aussetzung für zunächst sechs Monate gewährt. Die finanzierenden Banken begrüßten die Anfrage von DEFAMA ausdrücklich als vorausschauend und bekräftigten in etlichen Fällen, die Geschäftsbeziehung künftig noch ausweiten zu wollen.

Per Ende 2019 verfügte DEFAMA über liquide Mittel von rund 7 Mio. €. Nach Auszahlung zugesagter Darlehen sowie noch zu zahlender Restkaufpreise und Kaufnebenkosten beträgt die Gesamtliquidität im Konzern einschließlich freier Kreditlinien aktuell mehr als 5 Mio. €. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, im Zuge von anstehenden Revalutierungen sowie einer noch ausstehenden Objektfinanzierung weitere Mittelzuflüsse in siebenstelliger Höhe generieren zu können. Eine Streichung der Dividende ist nicht geplant. Durch die gute Liquiditätsausstattung eröffnen sich für DEFAMA mittelfristig interessante Handlungsoptionen.

Das Portfolio der DEFAMA umfasst derzeit 38 Standorte mit rund 167.000 qm Nutzfläche, die zu 96% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Die annualisierte Jahresnettomiete beläuft sich auf gut 13 Mio. €. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei rund 6,3 Mio. €, entsprechend 1,42 € je Aktie.

DEFAMA agiert pro-aktiv gegen Verbreitung des Coronavirus

 • Mitarbeiter in der Verwaltung arbeiten von zu Hause
 • mehrmals tägliche Desinfektion in den betriebenen Fachmarktzentren
 • Appell an Mieter zur vorsorglichen Schließung ihrer Geschäfte
 • Mieterlass bei Geschäftsschließung; Erstattung durch Vorstand persönlich

 

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) sowie ihre Hausverwaltungstochter IMMA Immobilien Management GmbH haben pro-aktiv Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus eingeleitet. Zum Schutz der eigenen Mitarbeiter wurde der Betrieb in der Verwaltung komplett auf Homeoffice umgestellt. Die entsprechende Infrastruktur bestand bereits im Vorfeld, organisatorische Vorbereitungen für die jetzt eingetretene Situation wurden höchstvorsorglich schon in den vergangenen Wochen getroffen.

Des Weiteren hat DEFAMA alle Hausmeister und Reinigungsdienste in den betriebenen Fachmarkt- und Einkaufszentren angewiesen, potenziell übertragungsgefährliche Oberflächen in den allgemein zugänglichen Bereichen mehrmals täglich zu desinfizieren. Dazu zählen insbesondere Türgriffe, Geländer, Aufzugtasten, Handläufe und Ähnliches. Den Mietern wird geraten, innerhalb ihrer Räume ähnliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Darüber hinaus appelliert der Vorstand an die Betreiber sämtlicher Geschäfte, die keine Güter des täglichen Bedarfs anbieten, aus Vorsichtsgründen zu schließen. Die Miete einschließlich Nebenkosten entfällt ab dem Tag der Schließung zunächst bis zum 30. April oder zum Zeitpunkt einer behördlichen Anordnung. Entsprechende Schreiben an die Mieter werden heute versandt.

„Als Betreiber hochfrequentierter Gebäude sehen wir uns in der Verantwortung, in dieser Krise pro-aktiv zu handeln, obwohl uns bisher an keinem Standort unserer Objekte von Infektionsfällen bekannt geworden ist“, erklärt DEFAMA-Vorstand Matthias Schrade. „Ich persönlich befürchte jedoch, dass wir hierzulande nur 8 Tage hinter der Situation in Italien liegen. Die offizielle Fallzahl stellt aufgrund der exponentiellen Entwicklung und der Vorlaufzeit zur Identifikation vermutlich nur einen Bruchteil der tatsächlich bereits existierenden Fälle dar.“

Der DEFAMA-Vorstand trägt alle durch die Schutzmaßnahmen in den Objekten entstehenden Mehrkosten sowie etwaige Mietausfälle persönlich über die ihm gehörende MSC Invest GmbH. Die abgegebene Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt der Vorstand ausdrücklich.

DEFAMA mit größtem Zukauf der Firmengeschichte

 • Einkaufszentrum in Zeitz mit über 1,2 Mio. € p.a. Nettokaltmiete
 • Langjährige Ankermieter sind Kaufland und toom
 • Annualisierte Jahresnettokaltmiete der DEFAMA steigt auf gut 13 Mio. €

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat einen Kaufvertrag unterzeichnet über ein Einkaufszentrum in Zeitz (Sachsen-Anhalt), etwa 40 Kilometer südwestlich von Leipzig. Die Investitionssumme beträgt rund 9 Mio. €. Die Jahresnettomiete beläuft sich auf über 1,2 Mio. €. Die vermietbare Fläche umfasst gut 20.000 qm. Mieter des vollvermieteten Objekts sind Kaufland und toom. Daneben finden sich im Objekt auch Filialen von KiK, Mayer‘s Markenschuhe, Wreesmann Sonderposten, ein Juwelier und diverse gastronomische Betriebe. Es handelt sich beim Einkaufszentrum Zeitz sowohl nach Kaufpreis als auch hinsichtlich Jahresnettomiete und Fläche um das bisher größte Objekt der DEFAMA.

Mit Abschluss der Transaktion steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf gut 13 Mio. €. Das Portfolio umfasst nunmehr 38 Standorte mit rund 167.000 qm Nutzfläche, die zu 96% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei rund 6,2 Mio. €, entsprechend 1,40 € je Aktie.

DEFAMA erzielt 2019 erneut Höchstwerte bei allen Kennzahlen

 • Umsatz: 11,2 Mio. €;  Ergebnis: 2,1 Mio. €;  FFO: 4,6 Mio. €
 • Dividendenerhöhung auf 45 Cent je Aktie vorgeschlagen
 • Prognose für 2020: weitere starke Steigerung aller Kennzahlen

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat im Geschäftsjahr 2019 nach vorläufigen und untestierten Zahlen bei Umsatzerlösen von 11,2 (Vj.: 9,1) Mio. € einen Konzernjahresüberschuss nach HGB von 2,1 (1,7)
Mio. € bzw. 0,51 (0,46) € je Aktie erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg von 22%. Die Funds From Operations (FFO) lagen bei 4,6 (3,6) Mio. € bzw. 1,14 (1,01) € je Aktie, ein Plus von 26%.

Damit hat DEFAMA, bereinigt um Effekte aus der Kapitalerhöhung und dem Umbau in Radeberg, die Prognosen erreicht bzw. beim FFO als zentraler Steuerungsgröße sogar übertroffen. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 18. Juni 2020 in Berlin daher vorschlagen, eine von 40 auf 45 Cent je Aktie erhöhte Dividende auszuschütten. Unter Berücksichtigung der gestiegenen Aktienzahl entspricht dies einer um 27% erhöhten Ausschüttungssumme.

Für das laufende Jahr prognostiziert DEFAMA einen Anstieg des FFO auf rund 5,7 Mio. € bzw. 1,30 € je Aktie, wobei die Belastungen aus dem Umbau in Radeberg bereits berücksichtigt sind. Der annualisierte FFO des Portfolios soll bis Jahresende mindestens 7,0 Mio. € erreichen. Beim Nettogewinn nach HGB rechnet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr mit einem Anstieg auf rund 2,5 Mio. € bzw. 0,56 € je Aktie. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Gesellschaft, die Dividende für 2020 erneut anzuheben.

Aktuell besitzt DEFAMA ein Portfolio von 37 Fachmarktzentren mit insgesamt 147.000 qm Nutzfläche, die zu 96% vermietet sind. Die annualisierte Jahresnettomiete beläuft sich auf rund 12 Mio. €. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, Takko und toom.

Die testierten Zahlen und den Geschäftsbericht 2019 wird DEFAMA Ende April 2020 veröffentlichen.

DEFAMA kauft in Schleswig-Holstein

 • Etabliertes Handels- und Gesundheitszentrum erworben
 • Größte Mieter sind Penny, Matratzen Concord, Apotheke und mehrere Ärzte
 • Annualisierte Jahresnettokaltmiete der DEFAMA steigt auf rund 12 Mio. €

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat soeben einen Kaufvertrag unterzeichnet über ein Nahversorgungszentrum in Schleswig-Holstein, gut 100 Kilometer nördlich von Hamburg. Der Kaufpreis beträgt 4,5 Mio. €. Die vermietbare Fläche umfasst 3.920 qm. Größte Mieter des vollvermieteten Objekts sind Penny, Matratzen Concord, eine Apotheke, diverse Arztpraxen sowie die DAA Deutsche Angestellten-Akademie.

Mit Abschluss der Transaktion steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf rund 12 Mio. €. Das Portfolio umfasst nunmehr 37 Standorte mit rund 147.000 qm Nutzfläche, die zu über 95% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei rund 5,6 Mio. €.

DEFAMA expandiert weiter und steigert Nettomieten

• Neuabschluss und Verlängerung mehrerer größerer Mietverträge
• Kaufvertrag über Dänisches Bettenlager in Sigmaringen geschlossen
• Investitionen von knapp 2 Mio. € steigern Nettomieten um über 240 T€ p.a.

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat eine Reihe von Verträgen und Vereinbarungen geschlossen sowie eine Immobilie gekauft, die insgesamt zu einer Steigerung der annualisierten Nettomieten um mehr als 240 T€ führen.

Durch Investitionen in Bestandsobjekte konnten wichtige Fortschritte bei der Vermietung erreicht werden. So konnte am Standort Hamm ein neuer langfristiger Mietvertrag mit der „Vita Gesundheit in Hamm GmbH“ geschlossen werden, die massiv in die Fläche investieren wird. In Lübbenau zieht zum Jahresanfang eine Kardiologie-Praxis ins Kolosseum und baut dort einen modernen medizinischen Betrieb auf. In Sangerhausen wird für TEDi die Verkaufsfläche erweitert. Zudem belegt TEDi künftig eine große Fläche in Lübbenau, die durch einen Umbau im ersten Obergeschoss geschaffen wird.

Mit Notarvertrag vom Montag dieser Woche erwirbt DEFAMA eine Einzelhandelsimmobilie in Sigmaringen (Baden-Württemberg), etwa 80 Kilometer südlich von Stuttgart. Der Kaufpreis beträgt 1,3 Mio. € entsprechend gut dem 11-fachen der Jahresnettomiete. Die vermietbare Fläche beläuft sich auf rund 2.100 qm. Das Objekt liegt in bester Lage direkt an der Bundesstraße am südöstlichen Ortseingang und ist langfristig an Dänisches Bettenlager vermietet.

Alle genannten Mietverträge haben eine Laufzeit zwischen 6 und 12 Jahren. DEFAMA sichert mit den getätigten Investitionen in Höhe von knapp 2 Mio. € jährliche Mieterträge von insgesamt 325 T€ langfristig ab. Dies entspricht bezogen auf die jeweiligen Laufzeiten Mieterlösen von insgesamt mehr als 3 Mio. €.