DEFAMA mit 26% FFO-Anstieg und Verkaufsgewinn im ersten Halbjahr 2021

• Umsatz: 8,5 Mio. €; Ergebnis: 3,6 Mio. €; FFO: 3,5 Mio. €
• Operative Ergebnisziele für das Gesamtjahr bestätigt
• Annualisierter FFO kann mit vorhandenem Cashbestand weiter steigen

Im ersten Halbjahr 2021 erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 8,4 (Vj. 6,6) Mio. € ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 8,0 (4,2) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 4,6 (1,6) Mio. € erwirtschaftet. Das Nettoergebnis verdreifachte sich auf 3,6 (1,2) Mio. €. Dies entspricht einem Gewinn von 0,82 (0,28) € je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 3,5 (2,8) Mio. € und erhöhten sich somit um 26% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Zu berücksichtigen ist, dass im Juni 2021 wie angekündigt durch den Verkauf des REWE City Center Bleicherode ein außerordentlicher Gewinn von 2,6 Mio. € vor Steuern realisiert wurde. Ohne den Verkauf lag das Ergebnis vor Steuern in den ersten sechs Monaten 2021 bei 2,0 Mio. € und das Nettoergebnis bei 1,4 Mio. € bzw. 0,32 € je Aktie. Auf den FFO des ersten Halbjahres hatte der Verkauf keine Auswirkungen.

In den Zahlen enthalten waren im ersten Halbjahr 2021 die Erträge von 44 Bestandsobjekten, wobei der Nutzen-Lasten-Wechsel in Gardelegen erst Ende April erfolgte. Zu beachten ist, dass aufgrund des laufenden Umbaus in Radeberg im Vorjahreszeitraum deutlich niedrigere Erträge enthalten waren. Der jüngste Zukauf in Barsinghausen steuert ab Juli erstmals Erträge bei und kompensiert fast exakt das verkaufte Objekt in Bleicherode.

Für das Gesamtjahr 2021 bestätigt der Vorstand die Planung eines FFO von 7,1 Mio. € bzw. 1,61 € je Aktie. Beim Nettogewinn nach HGB rechnet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr einschließlich des genannten Verkaufsgewinns nunmehr mit einem Anstieg auf über 5 Mio. €. Der annualisierte FFO beträgt aktuell 7,6 Mio. €. Bis Ende 2021 soll diese Kennzahl durch weitere Zukäufe und Vermietungserfolge auf mindestens 8 Mio. € bzw. über 1,80 € je Aktie klettern.

Im Vorfeld der am Freitag stattfindenden Hauptversammlung und zur Erläuterung der aktuellen Zahlen findet heute um 14.00 Uhr eine Telefonkonferenz mit dem Vorstand der DEFAMA statt. Die Präsentation dazu ist hier zu finden.

Die Einwahldaten zur Telefonkonferenz lauten:

DE: +49 69 201 744 220
UK: +44 20 300 924 70
US: +1 877 423 08 30
PIN: wird auf Anfrage unter info@defama.de zugesandt

 

Über die Deutsche Fachmarkt AG

Die in Berlin ansässige Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) investiert gezielt in kleine Einzelhandelsobjekte in kleinen und mittleren Städten, überwiegend in Nord- und Ostdeutschland. Wichtigste Kaufkriterien sind je zwei oder mehr bonitätsstarke Filialisten als Ankermieter, möglichst nicht mehr als 10 Mieter und eine Jahresnettomiete von mindestens 100 T€. Angestrebt ist dabei stets eine zweistellige Nettomietrendite.

Erklärtes Ziel von DEFAMA ist es, langfristig einer der größten Bestandshalter von kleinen Fachmarktzentren in Deutschland zu werden. Die DEFAMA-Aktie wird im Qualitätssegment m:access der Börse München sowie im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse und auf XETRA gehandelt.

DEFAMA steigert FFO durch Umbau in Büdelsdorf

• Vollvermietung in Büdelsdorf erreicht, Bauanträge gestellt
• Investitionen von 1,5 Mio. € steigern Nettomieten um rund 180 T€
• Annualisierter FFO erhöht sich auf 1,73 € je Aktie

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat mehrere Mietverträge betreffend das Fachmarktzentrum Büdelsdorf geschlossen und Bauanträge gestellt. Nach Abschluss der bis Anfang 2022 geplanten Baumaßnahmen wird das Objekt vollvermietet sein und jährliche Nettomieterträge von über 550 T€ erwirtschaften.

Größte Einzelmaßnahme ist ein Umbau einschließlich eines Dachgeschoss-Ausbaus für ein Fitness-Studio, dessen Betreiber damit zwei kleinere Standorte zusammenzieht. Hier wurde ein 13-Jahres-Vertrag für mehr als 1.600 qm Mietfläche unterzeichnet, die das gesamte westliche Obergeschoss sowie einen Empfangsbereich im Erdgeschoss umfasst. Des Weiteren wurde mit TEDi eine langfristige Vertragsverlängerung verbunden mit einer Vergrößerung auf künftig gut 730 qm Mietfläche vereinbart.

Bereits in der Umsetzung ist der Anbau eines Außenaufzugs am östlichen Obergeschoss, um einen barrierefreien Zugang zu den dortigen Mietflächen zu ermöglichen. In diesem Zuge wurden neue langfristige Verträge mit der Zahnarztpraxis und dem Dental-Labor geschlossen, welche sich über höhere Mieten an den Kosten beteiligen. Insgesamt investiert DEFAMA in Büdelsdorf rund 1,5 Mio. € in die Umbaumaßnahmen. Der Kaufpreis lag vor vier Jahren bei 3,1 Mio. €.

Die nachhaltigen Mieterträge beliefen sich ursprünglich auf gut 370 T€, von denen aber zum Zeitpunkt des Erwerbs ein knappes Drittel absehbar wegfallen würde. Durch die Investitionen und bereits zuvor erzielte Vermietungserfolge – darunter ein Tupperware-Studio, ein Geschäft für hochwertige Abendmode und einen Kreativmarkt – erreicht die Jahresnettomiete künftig mehr als 550 T€. Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WALT) in Büdelsdorf steigt deutlich von 2,2 auf 7,5 Jahre.

„Mit der Neuaufstellung des Fachmarktzentrums Büdelsdorf haben wir ein weiteres Mal unter Beweis gestellt, dass wir Bestandsobjekte wertschaffend weiterentwickeln können“, erklärt Matthias Schrade, Vorstand der DEFAMA. „Mit einem ungekündigten Vermietungsstand von lediglich 71% beim Erwerb, der ohne unsere Maßnahmen bald auf 44% gefallen wäre, haben wir hier die bislang größte Herausforderung unter all unseren Objektkäufen bis zur jetzt erreichten Vollvermietung gemeistert.“

Auch in Büdelsdorf strebt DEFAMA analog zum Vorgehen in Radeberg und Löwenberg eine langfristige Refinanzierung des Objekts an. Dazu liegt bereits ein Finanzierungsangebot über eine Summe vor, welche den Saldo des Bestandsdarlehens zuzüglich der Baukosten um einen siebenstelligen Betrag übersteigt. Für das Gesamtportfolio der DEFAMA verbessert sich der annualisierte FFO durch die Investitionen in Büdelsdorf auf mehr als 7,6 Mio. €, entsprechend 1,73 € je Aktie.

DEFAMA bestellt zweiten Vorstand

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) will weiter wachsen und verstärkt dazu den Vorstand. Der Aufsichtsrat hat daher Matthias Stich (52), der bereits seit Anfang 2019 als Leiter des Bereichs Projektentwicklung für DEFAMA tätig ist, mit Wirkung ab dem 1. Juli 2021 zum Vorstandsmitglied bestellt. Damit besteht der Vorstand wieder aus zwei Personen.

Im Vorstand der DEFAMA übernimmt Matthias Stich vor allem die Zuständigkeiten für bauliche Themen, Projektentwicklung, Mieterbetreuung, technisches Monitoring der Hausverwaltung und Bestandsoptimierung. Der bisherige Alleinvorstand Matthias Schrade (42) konzentriert sich auf das Transaktionsmanagement, Finanzen und Controlling sowie die Öffentlichkeitsarbeit und Investor Relations.

Matthias Stich verfügt über mehr als 25-jährige Erfahrung in der Immobilienbranche. Nach einer Tätigkeit für die BBE Handelsberatung war er in der BBE/IPH-Firmengruppe zuletzt Niederlassungsleiter Süd der IPH Handelsimmobilien GmbH. Dabei befasste er sich schwerpunktmäßig mit der wirtschaftlichen Due Diligence von Einzelhandelsobjekten und -portfolios sowie mit der Projektierung und Vermarktung von Fachmarkt- und Einkaufszentren. In den zwei Jahren vor seiner Tätigkeit für DEFAMA arbeitete er für einen Berliner Projektentwickler im Bereich Projektentwicklung und -akquise.

Aktuell verfügt DEFAMA über ein Portfolio von 45 Fachmarktzentren mit insgesamt 198.000 qm Nutzfläche, die zu 94% vermietet sind. Die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA-Gruppe beläuft sich auf 15,3 Mio. Euro. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom.

DEFAMA erhält Baugenehmigung für Löwenberg

• Vergrößerung und Modernisierung des ALDI-Gebäudes
• Investitionen von insgesamt rund 2 Mio. €
• Mieterträge erhöhen sich auf künftig fast 280 T€ jährlich

DEFAMA hat die Baugenehmigung für eine umfassende Modernisierung des Fachmarktzentrums Löwenberg erhalten. Der Umbau kann somit kurzfristig beginnen und wird bis auf eine kurze Schließungsphase des ALDI-Marktes im laufenden Betrieb vollzogen. Die Wiedereröffnung ist für Dezember 2021 vorgesehen. Insgesamt investiert DEFAMA einschließlich der Kosten für schon abgeschlossene Projektschritte rund 2 Mio. Euro in die Neuaufstellung des Standorts.

Ursprünglich hatte DEFAMA die Immobilie für 1,2 Mio. € aus einer Insolvenz heraus erworben. Nach langwierigen Umbauplanungen, die gemeinsam mit ALDI und der Gemeinde mehrfach komplett neu konzipiert wurden, sowie dem Erwerb des Nachbargrundstücks von einer Erbengemeinschaft konnte mit der nun genehmigten Vergrößerung des Bestandsgebäudes um gut 400 qm eine ideale Lösung gefunden werden.

Etliche vorbereitende Maßnahmen sind bereits abgeschlossen. So erfolgte bereits im Februar der Abriss eines leerstehenden Wohnhauses und eines Teils des ältesten der drei Baukörper des Fachmarktzentrums, nachdem zuvor der Wechsel eines kleineren Mieters in den ver-bleibenden Gebäudeteil sowie erforderliche Naturschutzmaßnahmen durchgeführt wurden. Der nächste Schritt ist die Verlegung der Zufahrt, um dann mit dem Anbau an das von ALDI genutzte Gebäude zu beginnen.

Durch die Maßnahmen erhöhen sich die Mieterträge von bislang 180 T€ auf künftig fast 280 T€. Zugleich besteht mit ALDI als Ankermieter ein neuer 10-Jahres-Vertrag. Vor diesem Hintergrund wäre das Fachmarktzentrum Löwenberg aufgrund seiner Lage im Speckgürtel von Berlin nach dem Umbau zu einem hohen Kaufpreisfaktor veräußerbar. Dies ist gegenwärtig jedoch nicht beabsichtigt. Vielmehr strebt DEFAMA analog zum Vorgehen in Radeberg eine langfristige Refinanzierung des Objekts an und hat hierzu bereits ein indikatives Finanzierungsangebot erhalten, welches die Baukosten übersteigt.

DEFAMA kauft in Barsinghausen

• Erwerb eines Nahversorgungszentrums bei Hannover
• Netto und Dänisches Bettenlager als langjährige Ankermieter
• Kaufpreis von 3,6 Mio. € bei Nettomieterträgen von 340 T€ p.a.

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat einen Kaufvertrag abgeschlossen über ein Nahversorgungszentrum in Barsinghausen (Niedersachsen), etwa 30 Kilometer westlich von Hannover. Der Kaufpreis beträgt 3,6 Mio. €. Die vermietbare Fläche umfasst rund 3.400 qm. Die Jahresnettomiete liegt bei rund 340 T€. Ankermieter des Objekts sind Netto und Dänisches Bettenlager. Daneben beherbergt die vollvermietete Immobilie eine Reihe von kleineren Mietern wie Bäcker, Friseur, Versicherungsbüro, Tierarzt, eine Kampfkunstschule, einen Pflegedienst sowie im Obergeschoss zwei Arztpraxen und zwei Wohnungen.

Durch den Zukauf steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf rund 15,3 Mio. €. Das Portfolio umfasst nunmehr 45 Standorte mit 198.000 qm Nutzfläche, die zu gut 94% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei 7,5 Mio. €, entsprechend 1,70 € je Aktie.

DEFAMA mit FFO-Steigerung von 29% im ersten Quartal

• Umsatz: 4,06 Mio. €; Ergebnis: 0,70 Mio. €; FFO: 1,69 Mio. €
• Prognose für das Gesamtjahr bestätigt
• Annualisierter FFO soll bis Ende 2021 auf mindestens 8 Mio. € steigen

Im ersten Quartal 2021 erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 4,06 (Vj. 3,13) Mio. € ein Ergeb¬nis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 2,56 (1,98) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 0,95 (0,78) Mio. € erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 0,70 (0,59) Mio. €. Dies entspricht einem Gewinn von 0,16 (0,13) € je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 1,69 (1,31) Mio. € und erhöhten sich somit um 29% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal 2021 die Erträge von 42 Bestandsobjekten. Dabei gab es im Vorjahreszeitraum durch den Beginn des Umbaus in Radeberg deutlich niedrigere Erträge, in der aktuellen Berichtsperiode kam es zu Mietaussetzungen aufgrund anhaltender Ladenschließungen durch den Lockdown. Im zweiten Quartal wird das Objekt Seehausen erstmals komplett enthalten sein. Ab Ende April kommen erste zusätzliche Erträge durch den Erwerb des HanseCenter Gardelegen hinzu.

Für das Gesamtjahr 2021 bestätigt der Vorstand die Planung eines FFO von 7,1 Mio. € bzw. 1,61 € je Aktie. Beim Nettogewinn nach HGB rechnet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr mit einem Anstieg auf rund 3,1 Mio. € bzw. 0,69 € je Aktie. Der annualisierte FFO beträgt aktuell 7,4 Mio. €. Bis Ende 2021 soll diese Kennzahl durch weitere Zukäufe und Vermietungserfolge auf mindestens 8 Mio. € bzw. über 1,80 € je Aktie klettern.

Der komplette Quartalsbericht ist unter diesem Link abrufbar.

DEFAMA bestätigt vorläufige Zahlen 2020 und Prognose für 2021

• Umsatz: 14,6 Mio. €; Ergebnis: 2,5 Mio. €; FFO: 5,9 Mio. €
• Dividende zum fünften Mal in Folge erhöht auf nunmehr 0,48 € je Aktie
• Prognose für 2021 unverändert: weitere starke Steigerung aller Kennzahlen

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bestätigt die gemeldeten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2020. Demnach wurde bei Umsatzerlösen von 14,6 (Vj.: 11,2) Mio. € ein Konzernjahresüberschuss nach HGB von 2,5 (2,1) Mio. € bzw. 0,57 (0,51) € je Aktie erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg von 21%. Die Funds From Operations (FFO) lagen bei 5,9 (4,6) Mio. € bzw. 1,33 (1,14) € je Aktie, ein Plus von 27%.

Damit hat DEFAMA trotz der Coronakrise die Prognosen erreicht bzw. beim FFO als zentraler Steuerungsgröße sogar leicht übertroffen, obwohl vorsorglich Wertberichtigungen in niedrig sechsstelligem Umfang auf offene Forderungen gegenüber Mietern vorgenommen wurden, die vom Lockdown betroffen sind. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine von 45 auf 48 Cent je Aktie erhöhte Dividende auszuschütten. Der Termin der Hauptversammlung konnte bedingt durch die unsicheren Corona-Regelungen noch nicht festgelegt werden.

Für das laufende Jahr strebt DEFAMA unverändert einen Anstieg des FFO auf rund 7,1 Mio. € bzw. 1,61 € je Aktie an. Der annualisierte FFO des Portfolios soll bis Jahresende mindestens 8,0 Mio. € erreichen. Zielgröße für den Jahresüberschuss sind 3,1 Mio. €, dies entspricht 0,69 € je Aktie. Gemäß der kommunizierten Ausschüttungspolitik beabsichtigt die Gesellschaft, die Dividende für 2021 erneut anzuheben.

Der Geschäftsbericht 2020 mit dem geprüften Konzernabschluss ist unter diesem Link verfügbar.

DEFAMA ersteigert das HanseCenter Gardelegen

 • Erwerb eines Fachmarktzentrums nördlich von Magdeburg
 • Kaufland als langjähriger Ankermieter
 • Annualisierte Jahresnettokaltmiete der DEFAMA steigt auf 15 Mio. €

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) erwirbt im Rahmen einer Zwangsversteigerung das HanseCenter in Gardelegen (Sachsen-Anhalt), etwa 70 Kilometer nördlich von Magdeburg. Der Kaufpreis beträgt 8 Mio. €. Die vermietbare Fläche umfasst rund 16.000 qm. Ankermieter des Objekts ist Kaufland, daneben sind mit ACTION, Woolworth, AWG, Deichmann und Takko etliche weitere namhafte Filialisten vertreten. Zudem gibt es kleinere Mieter wie Apotheke, Frisör und Blumengeschäft.

Bereits im Vorfeld des Erwerbs hat DEFAMA mit etlichen potenziellen Mietern intensive Gespräche für die 5 freien Flächen (von insgesamt 18) geführt. Vor diesem Hintergrund ist der Vorstand optimistisch, den Leerstand zeitnah durch den Abschluss weiterer Mietverträge reduzieren und den Standort durch die Ansiedlung zusätzlicher Sortimente insgesamt aufwerten zu können. Bei Vollvermietung wird sich die Jahresnettomiete auf über 1 Mio. € belaufen.

Durch den Zukauf steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf rund 15 Mio. €. Das Portfolio umfasst nunmehr 44 Standorte mit 195.000 qm Nutzfläche, die zu 94% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei rund 7,4 Mio. €, entsprechend 1,67 € je Aktie.

DEFAMA und EnBW bauen Schnellladeinfrastruktur in Nord- und Ostdeutschland aus

EnBW errichtet 30 neue Schnellladestandorte für Elektroautos an Gewerbeimmobilien der DEFAMA

Berlin/Karlsruhe. Gemeinsam mit der DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG baut das Energieunternehmen EnBW die Schnellladeinfrastruktur in Deutschland weiter aus. Und das geschieht dort, wo es die Kund*innen im Alltag vor allem brauchen: an Einzelhandelsstandorten und Fachmarktzentren. So können sie während des Einkaufs bequem und schnell ihr Fahrzeug laden.

Zunächst stattet die EnBW drei Pilotstandorte des Immobilien-Unternehmens DEFAMA mit jeweils bis zu acht High Power Charging-Ladepunkten (HPC) aus. Diese ermöglichen mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt (kW) das Laden von 100 Kilometern Reichweite in nur fünf Minuten je nach Ausstattung des Fahrzeugs. Mittelfristig will die EnBW rund 30 hochfrequentierte Standorte der DEFAMA mit Ladesäulen ausstatten.

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Hier finden Sie unsere vollständige gemeinsame Pressemitteilung.

DEFAMA erzielt 2020 erneut Höchstwerte bei allen Kennzahlen

• Umsatz: 14,8 Mio. €; Ergebnis: 2,5 Mio. €; FFO: 5,8 Mio. €
• Dividendenerhöhung auf 48 Cent je Aktie vorgeschlagen
• Wachstumsprognose für das Jahr 2021 bestätigt

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat im Geschäftsjahr 2020 nach vorläufigen und untestierten Zahlen bei Umsatzerlösen von 14,8 (Vj.: 11,2) Mio. € einen Konzernjahresüberschuss nach HGB von 2,5 (2,1) Mio. € bzw. 0,57 (0,51) € je Aktie erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg von 21%. Die Funds From Operations (FFO) lagen bei 5,8 (4,6) Mio. € bzw. 1,32 (1,14) € je Aktie, ein Plus von 26%.

Damit hat DEFAMA im Corona-Jahr die Prognosen erreicht bzw. beim FFO als zentraler Steuerungsgröße sogar leicht übertroffen, obwohl der Vorstand vorsorglich Wertberichtigungen in niedrig sechsstelligem Umfang auf ausstehende Zahlungen seitens Mietern vorgenommen hat, die durch den Lockdown betroffen sind. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung daher vorschlagen, eine von 45 auf 48 Cent je Aktie erhöhte Dividende auszuschütten.

Für das laufende Jahr strebt DEFAMA unverändert einen Anstieg des FFO auf rund 7,1 Mio. € bzw. 1,61 € je Aktie an. Der annualisierte FFO des Portfolios soll bis Jahresende mindestens 8,0 Mio. € erreichen. Zielgröße für den Jahresüberschuss sind 3,1 Mio. €, dies entspricht 0,69 € je Aktie. Gemäß der kommunizierten Ausschüttungspolitik beabsichtigt die Gesellschaft, die Dividende für 2021 erneut anzuheben.

Aktuell besitzt DEFAMA ein Portfolio von 43 Fachmarktzentren mit insgesamt 179.000 qm Nutzfläche, die zu über 96% vermietet sind. Die annualisierte Jahresnettomiete beläuft sich auf gut 14 Mio. €. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, Takko und toom.

Die testierten Zahlen und den Geschäftsbericht 2020 wird DEFAMA Ende April 2021 veröffentlichen.

Anlässlich der vorläufigen Zahlen findet heute um 10.00 Uhr eine Telefonkonferenz mit dem Vorstand der DEFAMA statt. Die Präsentation dazu ist unter https://defama.de/home/investoren/praesentationen/ zu finden. Hier wird im Anschluss auch ein Mitschnitt veröffentlicht.