DEFAMA wächst im ersten Halbjahr 2026 weiter bei leichtem Rückgang des FFO
• Umsatz: 15,8 Mio. €; Ergebnis: 1,2 Mio. €; FFO: 5,1 Mio. €
• Immobilienportfolio umfasst per 30.6. insgesamt 98 Objekte
• Prognose für das Gesamtjahr angepasst
Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die DEFAMA bei einem Umsatz von 15,8 (Vj. 15,2) Mio. € ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 9,2 (9,0) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1,7 (2,4) Mio. € erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 1,2 (1,8) Mio. €. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 5,1 (5,5) Mio. €, entsprechend 1,05 (1,14) € je Aktie.
In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal 2026 die Erträge von 90 Bestandsobjekten. Im zweiten Quartal kamen die Objekte Elsenfeld, Ochsenhausen und Vöhringen hinzu, ab Mai auch Düren und Osnabrück II. Zum dritten Quartal folgen Adelsdorf, Freiberg und Hersbruck, ab August auch Nordenham. Umgekehrt fallen die Erträge diverser verkaufter Objekte weg. Durch die Insolvenz von Hammer und den Auszug des B1 Baumarkts in Dinslaken fehlten im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum rund 540 T€ an Mieterträgen. Diese schlugen fast 1:1 auf den FFO sowie das Ergebnis durch und konnten großteils noch nicht kompensiert werden.
Da die Ergebnisse im zweiten Quartal 2026 leicht unter statt wie erwartet leicht über den Werten der ersten drei Monate lagen, hat DEFAMA die Prognose für das Gesamtjahr am 18. August 2026 aktualisiert. Der Vorstand geht für das Gesamtjahr 2026 daher statt von einem FFO mindestens auf Vorjahresniveau von 10,8 Mio. € nunmehr von einem Rückgang um 4 bis 6 Prozent aus.
Beim angestrebten Konzernergebnis von mindestens 5 Mio. € waren aufgrund konkreter laufender Verhandlungen erwartete Verkaufsgewinne mindestens auf Vorjahresniveau mit eingeplant. Der Vorstand geht weiterhin davon aus, im laufenden Jahr noch einen oder mehrere Objektverkäufe beurkunden zu können, welche zu siebenstelligen Verkaufsgewinnen führen werden. Da DEFAMA nach HGB bilanziert, werden Verkäufe aber erst mit Kaufpreiserhalt ergebniswirksam. Somit wird die Ergebniswirkung von Objektverkäufen im kommenden Jahr eintreten. Das Konzernergebnis 2026 wird daher ohne nennenswerte Verkaufsgewinne voraussichtlich zwischen 2 und 3 Mio. € liegen.
An den Zielen, die Vermietungsquote auf 96% zu steigern und die Dividende für das laufende Geschäftsjahr erneut zu erhöhen, hält DEFAMA unverändert fest. Mit Blick auf die Zukunft hat der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entschieden, im Herbst ein Strategie-Update durchzuführen, um die im Dezember 2024 ausgegebenen Mittelfristziele („DEFAMA 2030“) vor dem Hintergrund der aktuellen Marktentwicklungen anzupassen.
Der komplette Halbjahresbericht ist unter dem folgenden Link zu finden:
Anlässlich der aktuellen Zahlen findet heute um 10.00 Uhr eine Telefonkonferenz statt.
Zur Teilnahme können sich Interessenten unter dem folgenden Link registrieren:
Über die Deutsche Fachmarkt AG
DEFAMA kauft und verwaltet Einzelhandelsimmobilien in kleinen und mittelgroßen Städten in Deutschland. Diese Nische bietet besondere Chancen, weil die in unserem Fokus stehenden Objekte für die meisten institutionellen Investoren zu klein sind.
Wichtigste Kaufkriterien sind ein oder mehrere bonitätsstarke Filialisten als Ankermieter, möglichst nicht mehr als 10 Mieter und eine Jahresnettomiete von mindestens 100 T€. Angestrebt ist dabei stets eine zweistellige Nettomietrendite.
Erklärtes Ziel von DEFAMA ist es, langfristig einer der größten Bestandshalter von kleinen Fachmarktzentren in Deutschland zu werden. Die DEFAMA-Aktie wird im Spezialsegment m:access der Börse München sowie im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse und auf XETRA gehandelt.
