Archiv für Allgemein

DEFAMA erzielt 2020 erneut Höchstwerte bei allen Kennzahlen

• Umsatz: 14,8 Mio. €; Ergebnis: 2,5 Mio. €; FFO: 5,8 Mio. €
• Dividendenerhöhung auf 48 Cent je Aktie vorgeschlagen
• Wachstumsprognose für das Jahr 2021 bestätigt

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat im Geschäftsjahr 2020 nach vorläufigen und untestierten Zahlen bei Umsatzerlösen von 14,8 (Vj.: 11,2) Mio. € einen Konzernjahresüberschuss nach HGB von 2,5 (2,1) Mio. € bzw. 0,57 (0,51) € je Aktie erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg von 21%. Die Funds From Operations (FFO) lagen bei 5,8 (4,6) Mio. € bzw. 1,32 (1,14) € je Aktie, ein Plus von 26%.

Damit hat DEFAMA im Corona-Jahr die Prognosen erreicht bzw. beim FFO als zentraler Steuerungsgröße sogar leicht übertroffen, obwohl der Vorstand vorsorglich Wertberichtigungen in niedrig sechsstelligem Umfang auf ausstehende Zahlungen seitens Mietern vorgenommen hat, die durch den Lockdown betroffen sind. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung daher vorschlagen, eine von 45 auf 48 Cent je Aktie erhöhte Dividende auszuschütten.

Für das laufende Jahr strebt DEFAMA unverändert einen Anstieg des FFO auf rund 7,1 Mio. € bzw. 1,61 € je Aktie an. Der annualisierte FFO des Portfolios soll bis Jahresende mindestens 8,0 Mio. € erreichen. Zielgröße für den Jahresüberschuss sind 3,1 Mio. €, dies entspricht 0,69 € je Aktie. Gemäß der kommunizierten Ausschüttungspolitik beabsichtigt die Gesellschaft, die Dividende für 2021 erneut anzuheben.

Aktuell besitzt DEFAMA ein Portfolio von 43 Fachmarktzentren mit insgesamt 179.000 qm Nutzfläche, die zu über 96% vermietet sind. Die annualisierte Jahresnettomiete beläuft sich auf gut 14 Mio. €. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, Takko und toom.

Die testierten Zahlen und den Geschäftsbericht 2020 wird DEFAMA Ende April 2021 veröffentlichen.

Anlässlich der vorläufigen Zahlen findet heute um 10.00 Uhr eine Telefonkonferenz mit dem Vorstand der DEFAMA statt. Die Präsentation dazu ist unter https://defama.de/home/investoren/praesentationen/ zu finden. Hier wird im Anschluss auch ein Mitschnitt veröffentlicht.

 

Über die Deutsche Fachmarkt AG

Die in Berlin ansässige Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) investiert gezielt in kleine Einzelhandelsobjekte in kleinen und mittleren Städten, überwiegend in Nord- und Ostdeutschland. Wichtigste Kaufkriterien sind je zwei oder mehr bonitätsstarke Filialisten als Ankermieter, möglichst nicht mehr als 10 Mieter und eine Jahresnettomiete von mindestens 100 T€. Angestrebt ist dabei stets eine zweistellige Nettomietrendite.

Erklärtes Ziel von DEFAMA ist es, langfristig einer der größten Bestandshalter von kleinen Fachmarktzentren in Deutschland zu werden. Die DEFAMA-Aktie wird im Qualitätssegment m:access der Börse München sowie im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse und auf XETRA gehandelt.

 

Kontaktadresse

DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG
Nimrodstr. 23
13469 Berlin

Internet: www.defama.de

 

Ansprechpartner

Matthias Schrade

Tel.: +49 (0) 30 / 555 79 26 – 0
Fax: +49 (0) 30 / 555 79 26 – 2
Mail: schrade@defama.de

DEFAMA verkauft Fachmarktzentrum Bleicherode

• Verkaufspreis von 5,16 Mio. €
• Positiver Einmaleffekt von 2,6 Mio. € vor Steuern
• Veräußerung führt zu Mittelzufluss von 3 Mio. € nach Steuern

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat das Fachmarktzentrum Bleicherode verkauft. Der Verkaufspreis beträgt 5,16 Mio. €. Die Jahresnettomiete des Objekts liegt aktuell bei rund 350 T€. Hauptmieter der 1993 erbauten Immobilie ist REWE. Daneben sind auch eine Filiale von Ernsting’s family, ein Bäcker, eine Apotheke, ein Frisör, eine Reinigung, ein Imbiss und ein Blumenladen vertreten.

Aus der Transaktion resultiert für DEFAMA ein positiver Einmaleffekt von 2,6 Mio. € vor Steuern. Unter Berücksichtigung der abzulösenden Bankfinanzierung ergibt sich ein Mittelzufluss von 3 Mio. € nach Steuern und Vorfälligkeitsentschädigung. Die Veräußerung erfolgte zum Doppelten des ursprünglichen Anschaffungspreises und zugleich deutlich über dem gutachterlichen Verkehrswert von zuletzt 4,23 Mio. €. DEFAMA beabsichtigt, die freigesetzten Mittel für den Erwerb weiterer Handelsimmobilien zu nutzen.

Mit Abschluss dieser Transaktionen beträgt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA rund 14 Mio. €. Das Portfolio umfasst dann 42 Standorte mit 175.000 qm Nutzfläche, die zu 97% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei 6,9 Mio. €, entsprechend 1,56 € je Aktie.

DEFAMA expandiert weiter und steigert Nettomieten

 • Neuabschluss und Verlängerung mehrerer größerer Mietverträge
 • Kaufvertrag über Netto in Sachsen-Anhalt geschlossen
 • Investitionen von 3,3 Mio. € steigern Nettomieten um 250 T€ p.a.

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat eine Reihe von Verträgen und Vereinbarungen geschlossen sowie eine Immobilie gekauft, die insgesamt zu einer Steigerung der annualisierten Nettomieten um rund 250 T€ führen.

So unterzeichnete DEFAMA einen Kaufvertrag über einen Nahversorger in der Nähe von Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Der Kaufpreis beträgt 1,1 Mio. € entsprechend dem 10-fachen der Jahresnettomiete. Die vermietbare Fläche beläuft sich auf gut 1.000 qm. Das Objekt liegt in bester Lage direkt an der Bundesstraße in der Ortsmitte neben der Grundschule, einer Bankfiliale sowie einer Physiotherapie-Praxis und ist langfristig an Netto vermietet.

Darüber hinaus hat DEFAMA in einigen Bestandsobjekten neue langfristige Mietverträge abgeschlossen. So konnte in Löwenberg ein Vertrag mit ALDI für eine vergrößerte Fläche geschlossen werden. Der Bauantrag ist bereits gestellt, der entsprechende Umbau soll im kommenden Jahr stattfinden. Schon im Spätsommer geschlossen wurde ein Vertrag mit Penny für eine vergrößerte Fläche in Hamm. Der Bauantrag wird hier in Kürze gestellt werden. Der Umbau soll 2022 stattfinden. Auch in Lübbenau investiert DEFAMA, hier werden unter anderem die Flächen von Amplifon und der Bäckerei vergrößert. Die Investition für alle drei Maßnahmen zusammen beträgt rund 2,2 Mio. €.

Des Weiteren gelang allein in den vergangenen Wochen in einer ganzen Reihe von Objekten die Verlängerung der Ankermietverträge um durchschnittlich 4 Jahre. Hierfür waren keine Investitionen nötig. Teils erfolgte dies durch Optionsausübungen, teils durch Nachträge. So verlängerte LIDL in Waldeck und Traben-Trarbach, ALDI in Staßfurt, Penny in Rendsburg und Netto in Apolda. Einschließlich der von einem weiteren Ankermieter angekündigten Optionsausübung entsprechen die betreffenden Verträge rund 6% der gesamten annualisierten Jahresnettomieten der DEFAMA.

Insgesamt wird DEFAMA mit den getätigten Investitionen in Höhe von 3,3 Mio. € die Mieterträge um rund 250 T€ p.a. steigern. Der annualisierte FFO steigt damit auf über 7 Mio. € bzw. 1,60 € je Aktie. Einschließlich der erfolgten Vertragsverlängerungen werden jährliche Mieterträge von insgesamt gut 1,4 Mio. € langfristig gesichert. Dies entspricht rund 10% der gesamten annualisierten Jahresnettomieten der DEFAMA und bezogen auf die jeweiligen Laufzeiten Mieterlösen von insgesamt über 8 Mio. €.

DEFAMA mit 30% FFO-Anstieg nach neun Monaten

• Umsatz: 10,3 Mio. €; Ergebnis: 1,8 Mio. €; FFO: 4,2 Mio. €
• Gesamtliquidität per 30.9. bei rund 7 Mio. €
• Annualisierter FFO soll mit vorhandenem Cashbestand deutlich steigen

In den ersten neun Monaten 2020 erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 10,3 (Vj. 8,1) Mio. € ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 6,5 (4,9) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 2,5 (1,9) Mio. € erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 1,8 (1,4) Mio. €. Dies entspricht einem Gewinn von 0,42 (0,36) € je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 4,2 (3,3) Mio. € entsprechend 0,96 (0,83) € je Aktie und erhöhten sich somit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30%.

In den Zahlen enthalten sind die Erträge von 38 Bestandsobjekten. Zu beachten ist, dass aufgrund des laufenden Umbaus in Radeberg deutlich niedrigere Erträge als im Vorjahreszeitraum und zugleich erhöhte Finanzierungskosten enthalten waren. Bereinigt um diesen Effekt wäre der FFO um 42% gestiegen. Mit der für den 5.11. geplanten Wiedereröffnung des „Silberberg Center“ und dem per 1.10. erfolgten Nutzen-Lasten-Wechsel des Objekts in Anklam sowie ersten Ergebnisbeiträgen der Objekte Heidenheim, Michelstadt und Ochsenfurt wird es im Schlussquartal zu einem Ertragssprung kommen.

Die Ziele für das Gesamtjahr 2020 belässt der Vorstand trotz der guten Entwicklung unverändert bei einem FFO von rund 5,7 Mio. € bzw. 1,30 € je Aktie und einem Nettogewinn nach HGB von rund 2,5 Mio. € bzw. 0,56 € je Aktie. Zwar zeichnet sich weiterhin ab, dass diese Werte insbesondere beim FFO als zentraler Steuerungsgröße übertroffen werden könnten. Da aufgrund der sich aktuell wieder verschärfenden Corona-Krise jedoch erhöhte Unsicherheiten bestehen, verzichtet DEFAMA auf eine Prognoseanhebung.

Einschließlich der jüngst vermeldeten Zukäufe liegt der annualisierte FFO des aktuellen Portfolios bei 6,9 Mio. €, entsprechend 1,56 € je Aktie. Der Vorstand geht davon aus, den annualisierten FFO mit den vorhandenen liquiden Mitteln noch weiter steigern zu können. Per Ende 2020 soll diese Kennzahl bei mindestens 7 Mio. Euro liegen. Derzeit befinden sich etliche weitere Immobilienkäufe und mehrere bedeutende Vermietungsmaßnahmen in weit fortgeschrittenen Verhandlungen.

Der komplette Zwischenbericht ist unter www.defama.de abrufbar.

DEFAMA kauft drei Fachmärkte in Süddeutschland

• Kauf von Fachmärkten in Heidenheim, Michelstadt und Ochsenfurt
• Saldierte Kaufpreise von effektiv 3,3 Mio. € erhöhen Erträge um 300 T€ p.a.
• annualisierter FFO steigt auf 6,9 Mio. € bzw. 1,56 € je Aktie

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat Kaufverträge über drei Fachmärkte in Süddeutschland geschlossen. Es handelt sich dabei um die Standorte von Dänisches Bettenlager in Heidenheim (Baden-Württemberg), Michelstadt (Hessen) und Ochsenfurt (Bayern).

Die Immobilien in Heidenheim und Michelstadt wurden 2009 nach den Plänen von Dänisches Bettenlager erbaut und verfügen über jeweils rund 950 qm vermietbare Fläche. Der 1979 erbaute Standort in Ochsenfurt war früher ein Supermarkt und hat gut 1.200 qm vermietbare Fläche. Die saldierten Kaufpreise belaufen sich auf effektiv 3,3 Mio. € und bringen der DEFAMA zusätzliche Erträge von rund 300 T€ p.a. ein.

Mit Abschluss dieser Transaktionen steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf mehr als 14 Mio. €. Das Portfolio umfasst nunmehr 42 Standorte mit 178.000 qm Nutzfläche, die zu gut 96% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei 6,9 Mio. €, entsprechend 1,56 € je Aktie.

DEFAMA mit 26% FFO-Anstieg im ersten Halbjahr 2020

• Umsatz: 6,61 Mio. €; Ergebnis: 1,22 Mio. €; FFO: 2,77 Mio. €
• Operative Ergebnisziele für das Gesamtjahr bestätigt
• Annualisierter FFO kann mit vorhandenem Cashbestand weiter steigen

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 6,61 (Vj. 5,47) Mio. € ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 4,20 (3,31) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1,63 (1,33) Mio. € erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 1,22 (1,02) Mio. €. Dies entspricht einem Gewinn von 0,28 (0,26) € je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 2,77 (2,20) Mio. € und erhöhten sich somit um 26% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In den Zahlen enthalten waren im ersten Halbjahr 2020 die Erträge von 38 Bestandsobjekten, wobei der Nutzen-Lasten-Wechsel in Zeitz erst Mitte April erfolgte. Zu beachten ist, dass aufgrund des laufenden Umbaus in Radeberg deutlich niedrigere Erträge als im Vorjahreszeitraum und zugleich erhöhte Finanzierungskosten enthalten waren. Bereinigt um diesen Effekt wäre der FFO um 40% gestiegen. Mit der für Anfang November geplanten Wiedereröffnung des „Silberberg Center“ und dem voraussichtlich im Oktober erfolgenden Nutzen-Lasten-Wechsel des Objekts in Anklam wird es im Schlussquartal zu einem Ertragssprung kommen.

Die Guidance für das Gesamtjahr 2020 belässt der Vorstand unverändert bei einem FFO von rund 5,7 Mio. € bzw. 1,30 € je Aktie und einem Nettogewinn nach HGB von rund 2,5 Mio. € bzw. 0,56 € je Aktie. Zwar zeichnet sich aktuell ab, dass die Ziele insbesondere beim FFO als zentraler Steuerungsgröße übertroffen werden könnten. Da jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich aufgrund der Corona-Krise in den kommenden Monaten entgegen der momentanen Einschätzung doch noch erhöhte Mietausfälle ergeben könnten, verzichtet DEFAMA zum aktuellen Zeitpunkt auf eine Prognoseanhebung.

Einschließlich der jüngst vermeldeten Zukäufe des toom Baumarktes in Anklam und der Photovoltaikanlage in Zeitz liegt der annualisierte FFO des aktuellen Portfolios bei 6,7 Mio. €, entsprechend 1,52 € je Aktie. Der Vorstand geht davon aus, den annualisierten FFO mit den vorhandenen liquiden Mitteln noch weiter steigern zu können. Per Ende 2020 soll diese Kennzahl bei mindestens 7 Mio. Euro liegen.

Der komplette Halbjahresbericht ist unter www.defama.de abrufbar.

DEFAMA steigert FFO durch weitere Zukäufe

• Kauf eines Baumarktes und einer Photovoltaik-Anlage
• Investitionen von rund 8 Mio. € erhöhen die Erträge um über 800 T€ p.a.
• annualisierter FFO steigt auf 6,7 Mio. € bzw. 1,52 € je Aktie

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat weitere Kaufverträge geschlossen. Es handelt sich dabei um den toom Baumarkt in Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) und die auf dem Einkaufszentrum Zeitz (Sachsen-Anhalt) befindliche Photovoltaik-Anlage. Die Immobilie in Anklam wurde 1999 gebaut und 2019 modernisiert. Die vermietbare Fläche beträgt rund 8.000 qm. Verkäufer ist ein Fonds der Verifort Capital. Die Photovoltaik-Anlage in Zeitz wurde 2010 in Betrieb genommen und weist eine Nennleistung von 800 kVA auf. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 8 Mio. € und bringt der DEFAMA zusätzliche Erträge von über 800 T€ p.a. ein.

Mit Abschluss dieser Transaktionen steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf 14 Mio. €. Das Portfolio umfasst nunmehr 39 Standorte mit rund 175.000 qm Nutzfläche, die zu 96% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei rund 6,7 Mio. €, entsprechend 1,52 € je Aktie.

DEFAMA erhöht Liquidität durch Revalutierungen

• Aufstockung von zwei weiteren Bestandsdarlehens erreicht
• Frei verfügbare Liquidität steigt um gut 2 Mio. €
• Weitere Zukäufe ohne Kapitalerhöhung und/oder Verkäufe möglich

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat aufgrund der positiven Entwicklung der zugrundeliegenden Bestandsobjekte weitere Angebote zur Aufstockung von bestehenden Finanzierungen erhalten. Investitionsverpflichtungen in die Objekte sind damit nicht verknüpft. Jedoch waren im Zuge des Abschlusses von neuen langfristigen Verträgen mit signifikant erhöhter Miete rund 500 T€ teils schon als Baukostenzuschuss geflossen, teils werden sie durch Umbauarbeiten noch anfallen. Insgesamt wird sich die frei verfügbare Liquidität der DEFAMA durch die neuen Revalutierungen um über 2 Mio. € erhöhen.

Vorstand Matthias Schrade wertet die neuen Darlehen als Bestätigung der verfolgten Strategie: „Wir sehen Revalutierungen als Baustein zur Wachstumsfinanzierung. Indem wir bestehende Darlehen aufstocken, die durch Tilgungen schon teilweise zurückgeführt wurden, können wir ohne Objektverkäufe zusätzliche Liquidität schaffen. Unser Ziel ist es, mittelfristig ohne weitere Kapitalerhöhungen zu wachsen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte DEFAMA eine erste Darlehensaufstockung vermeldet. Gelungen sind nunmehr bereits drei Revalutierungen – namentlich für Görlitz, Pasewalk und Hamm. Der Zinssatz für die Aufstockungsbeträge liegt dabei in allen Fällen unter denen der ursprünglichen Darlehen. Möglich wurde die frühzeitige Aufstockung durch die Verlängerung bzw. den Neuabschluss mehrerer größerer Mietverträge und seit Erwerb gestiegene Mieten in allen drei Objekten sowie eigene Investitionen der Hauptmieter in ihre Flächen.

DEFAMA plant, in den kommenden Jahren weitere Revalutierungen bei Bestandsimmobilien abzuschließen. Dadurch können aus dem Bestandsportfolio über den laufenden Cashflow hinaus auch ohne Verkäufe perspektivisch Liquiditätszuflüsse generiert werden. Die freigesetzten Mittel sollen für den Kauf neuer Objekte verwendet werden.

DEFAMA steigert laufende Mieterträge trotz Corona-Krise

• Neuabschluss und Verlängerung zahlreicher Mietverträge
• Investitionen von 420 T€ sichern Nettomieten von über 5 Mio. €
• Mietaussetzungen größtenteils bereits nachgezahlt

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) vermeldet Vermietungserfolge im Bestandsportfolio und eine sich deutlich entspannende Situation rund um die temporären Mietaussetzungen während der behördlich angeordneten Schließungen.

Durch die Neuverhandlung von bald auslaufenden Mietverträgen, überwiegend mit kleineren Mietern, sowie geplante bzw. bereits getätigte Investitionen in Bestandsobjekte hat DEFAMA trotz der Corona-Krise das eigene Portfolio weiterentwickelt und sich Mietsteigerungen gesichert. Zudem konnten etliche größere Mietverträge verlängert werden oder stehen kurz vor dem Abschluss, darunter auch mit Ankermietern mehrerer Standorte.

So plant DEFAMA in Büdelsdorf den Anbau eines Aufzugs und hat in diesem Zuge neue, langfristige Verträge mit Mietern im Obergeschoss geschlossen. In Lübbenau wurden eine Vergrößerung und Modernisierung des Fleischers durchgeführt und der Umzug des Elektronikgeschäfts in eine andere Fläche vereinbart. Darüber hinaus haben sich hier etliche andere Mieter zu teils signifikant erhöhter Nettomiete langfristig gebunden. Auch in Bleicherode, Waldeck und Eberswalde konnten neue Verträge mit teils deutlich erhöhten Mieten geschlossen werden.

Zudem haben eine ganze Reihe größerer Mieter in den letzten Monaten ihre Verträge verlängert, meist durch Ausübung von Optionen und überwiegend mitten in der Corona-Krise. In Florstadt und in Königsee wurde mit Norma verlängert, in Schneeberg mit K+K Schuhe, in Büdelsdorf mit Jeans Fritz und in Sternberg mit Penny. An zwei weiteren Standorten erwartet DEFAMA kurzfristig die Unterzeichnung der bereits endverhandelten neuen langfristigen Mietverträge mit Penny und Action. Hingegen wurde die Unterzeichnung des ebenfalls endverhandelten Vertrags mit einem namhaften Textil-Filialisten für die Leerfläche in Königsee zunächst verschoben.

Die genannten Mietverträge haben neue Laufzeiten von durchschnittlich 7 Jahren. Dabei erhöhen sich die Portfolio-Erträge saldiert um jährlich rund 100 T€. Zudem sichert DEFAMA mit den dafür kalkulierten Investitionen in Höhe von etwa 420 T€ jährliche Mieterträge von insgesamt über 900 T€ langfristig ab. Dies entspricht bezogen auf die jeweiligen Laufzeiten gesicherten künftigen Mieterlösen von insgesamt mehr als 5 Mio. €. Der annualisierte FFO des Portfolios erhöht sich damit auf 6,3 Mio. € bzw. 1,43 € je Aktie.

Parallel dazu konnte DEFAMA erhebliche Teile der im Zuge der ausgesetzten Mieten bereits vereinnahmen. Aktuell sind lediglich Nettomieten in Höhe von knapp 220 T€ aus April und Mai noch offen, dies entspricht weniger als 10% der Gesamterträge. Hiervon entfallen wiederum über 170 T€ auf namhafte Filialisten. Überwiegend bestehen hier bereits konkrete Stundungs- bzw. Ratenzahlungsvereinbarungen. Weniger als 40 T€ betreffen kleinere Mieter, mit denen noch Lösungen zu finden sind.

Matthias Schrade, Vorstand der DEFAMA, beschreibt die aktuelle Situation: „Inzwischen durften alle Geschäfte in unseren Objekten wieder öffnen. Keiner unserer Mieter musste Insolvenz anmelden. Über 90% der April- und Mai-Mietenhaben wir bereits erhalten. Im Juni gehen wir von einem annähernd normalen Mieteingang aus. Zwar sind spätere Nachwirkungen der Corona-Krise etwa durch einen schwächeren Geschäftsgang und dadurch resultierende Mietausfälle weiterhin denkbar. Aber selbst unter Berücksichtigung solcher möglichen Effekte gehe ich davon aus, dass wir unsere Ziele für 2020 erreichen.“

DEFAMA mit deutlicher FFO-Steigerung im ersten Quartal

• Umsatz: 3,13 Mio. €; Ergebnis: 593 T€; FFO: 1,31 Mio. €
• Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bestätigt
• Annualisierter FFO soll mit vorhandener Liquidität weiter steigen

Im ersten Quartal 2020 erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 3,13 (Vj. 2,71) Mio. € ein Ergeb¬nis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 1,98 (1,66) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 784 (691) T€ erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 593 (536) T€. Dies entspricht einem Gewinn von 0,13 (0,14) € je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 1,31 (1,13) Mio. € und erhöhten sich somit um 16% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal 2020 die Erträge von 37 Bestandsobjekten. Zu beachten ist, dass durch den Beginn des Umbaus in Radeberg deutlich niedrigere Erträge als im Vorjahreszeitraum enthalten waren. Bereinigt um diesen Effekt wäre der FFO um 29% gestiegen. Diese Ertragsminderung setzt sich noch bis zu der für Anfang November geplanten Wiedereröffnung des „Silberberg Center“ fort. Jedoch wird DEFAMA bereits ab dem zweiten Quartal von zusätzlichen Erträgen durch den jüngsten Zukauf in Zeitz profitieren. Der Nutzen-Lasten-Wechsel erfolgte hier Mitte April 2020.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise schätzt DEFAMA weiterhin als gering ein. Für das Gesamtjahr 2020 erwartet der Vorstand daher unverändert einen Anstieg des FFO auf rund 5,7 Mio. € bzw. 1,30 € je Aktie, wobei die Belastungen aus dem Umbau in Radeberg und gegenüber dem Vorjahr erhöhte Mietausfälle bereits berücksichtigt sind. Beim Nettogewinn nach HGB rechnet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr mit einem Anstieg auf rund 2,5 Mio. € bzw. 0,56 € je Aktie.

Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei 6,2 Mio. €, entsprechend 1,40 € je Aktie. Der Vorstand geht davon aus, in den kommenden Monaten weitere Zukäufe tätigen und den annualisierten FFO mit den vorhandenen liquiden Mitteln noch deutlich steigern zu können. Per Ende 2020 soll diese Kennzahl bei mindestens 7 Mio. Euro liegen.

Der komplette Quartalsbericht ist unter www.defama.de abrufbar.