• Vermietung der ehemaligen Hammer-Fläche in Osnabrück an REWE
• Leerstehender B1 Baumarkt in Dinslaken verkauft
• Verkauf der kleinen Objekte Sangerhausen und Schwarmstedt
Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) hat Miet- und Kaufverträge geschlossen, welche den Leerstand im Gesamtportfolio um rund ein Drittel reduzieren und zu einer Verbesserung des FFO sowie signifikanten Liquiditätszuflüssen führen.
In Osnabrück wurde für die ehemalige Hammer-Fläche, welche aufgrund der Insolvenz des Mieters seit Jahresanfang leer steht, ein neuer langfristiger Vertrag unterzeichnet. REWE richtet dort einen „ZooRoyal“-Markt ein. Mit über 2.100 qm handelt es sich um eine der größten Leerflächen im Bestand von DEFAMA. Der Umbau soll nach Vorliegen der Baugenehmigung noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das Mietniveau wird damit ab 2027 wieder höher liegen als beim Erwerb des Objekts durch DEFAMA.
In Stelle wurde ein neuer langfristiger Mietvertrag mit Fressnapf für eine als Leerstand erworbene Fläche von 430 qm geschlossen. Das Objekt ist damit jetzt voll vermietet. In Freudenstadt wurde ein neuer Mietvertrag mit Café Wetzel für eine Teilfläche von gut 400 qm des ehemaligen A.T.U geschlossen, für die übrigen Flächen laufen Verhandlungen. In Höhn wurde bereits ein Mietvertrag mit einem Fitness-Studio unterzeichnet, welcher eine künftige Vollvermietung sicherstellt. Hier gibt es auch mit anderen Mietern Gespräche mit dem Ziel, das Objekt umfassender neu aufzustellen.
Darüber hinaus hat DEFAMA für die Objekte Sangerhausen, Schwarmstedt und das Gebäude des ehemaligen B1 Baumarkts in Dinslaken jeweils notarielle Verkaufsverträge unterzeichnet. Die Veräußerung der beiden ersteren erfolgt aufgrund der geringen Größe bzw. kleinteiligen Mieterstruktur, mit dem Teilobjekt Dinslaken trennt sich DEFAMA von der rund 6.700 qm umfassenden und mit Abstand größten Leerstandsfläche im Portfolio.
Die Kaufpreise für die drei Objekte summieren sich auf 6,1 Mio. €. Dem stehen abgehende Nettokaltmieten von 225 T€ pro Jahr gegenüber. Umgekehrt führen die genannten Mietverträge zu künftigen Mieten von rund 400 T€ pro Jahr. Mit Abwicklung der drei Verkäufe, welche bis Ende des zweiten Quartals 2026 stattfinden dürften, fließen DEFAMA nach Tilgung der jeweiligen Bankdarlehen insgesamt rund 2 Mio. € an Liquidität zu. Diese wird DEFAMA für Objektkäufe und Investitionen ins Bestandsportfolio nutzen. Die Vermietungsquote von zuletzt knapp 93% wird sich auf mehr als 95% erhöhen.

