• Umsatz: 7,7 Mio. €; Ergebnis: 0,9 Mio. €; FFO: 2,6 Mio. €
• Rekordwert von fünf Zukäufen im Auftaktquartal
• Prognose für das Gesamtjahr bestätigt
Im ersten Quartal 2026 erzielte die DEFAMA bei einem Umsatz von 7,7 (Vj. 7,4) Mio. € ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 4,9 (4,5) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1,2 (1,2) Mio. € erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 925 (Vj. 893) T€. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 2,6 (2,7) Mio. €, entsprechend 0,54 (0,56) € je Aktie.
In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal 2026 die Erträge von 90 Bestandsobjekten. Durch die Insolvenz von Hammer und den Auszug des B1 Baumarkts in Dinslaken fehlten gegenüber dem Vorjahreszeitraum rund 250 T€ an Mieterträgen, die fast eins zu eins auf den FFO durchschlugen und großteils noch nicht kompensiert werden konnten. Im zweiten Quartal kommen die Objekte Elsenfeld, Ochsenhausen und Vöhringen hinzu, zeitweise auch Düren und Osnabrück II. Zum dritten Quartal folgen voraussichtlich Adelsdorf, Freiberg und Hersbruck. Umgekehrt fallen die Erträge diverser Verkaufsobjekte weg.
Mit insgesamt fünf Zukäufen im ersten Quartal setzte sich die Transaktionstätigkeit im Jahr 2026 erneut auf Rekordniveau fort – noch nie zuvor war im saisonal bedingt ruhigen Auftaktquartal mehr als ein einziger Objektkauf beurkundet worden. Auf der anderen Seite wurden für die Objekte Sangerhausen, Schwarmstedt und das Gebäude des ehemaligen B1 Baumarkts in Dinslaken jeweils notarielle Verkaufsverträge unterzeichnet. Die Veräußerung der beiden ersteren erfolgt aufgrund der geringen Größe bzw. kleinteiligen Mieterstruktur, mit dem Teilobjekt Dinslaken trennt sich DEFAMA von der mit Abstand größten Leerstandsfläche im Portfolio.
Da sich weiterhin zahlreiche Objekte zu attraktiven Preisen in der Ankaufprüfung befinden, ist der Vorstand optimistisch, dass im Gesamtjahr 2026 erneut ein hohes Kaufvolumen erreicht wird. Zentrale Herausforderung für 2026 bleibt die Kompensation der wegfallenden 1 Mio. € im FFO durch die Hammer-Insolvenz und B1-Auszug. Die Lücke soll durch das Zusammenspiel von zusätzlichen Erträgen aus neu erworbenen Objekten, erhöhten Mieten im Bestand und unterproportionalen Kostensteigerungen geschlossen werden.
Daher bestätigt DEFAMA die für das Geschäftsjahr 2026 gesetzten Ziele eines Jahresüberschusses von mindestens 5 Mio. €, Funds From Operations (FFO) von mindestens 10,8 Mio. €, einer Erhöhung der Vermietungsquote auf über 96% und einer weiteren Dividendenerhöhung. Durch die Zahlen des ersten Quartals und die jüngsten Vermietungserfolge wurde hierfür schon eine gute Grundlage gelegt.
Der komplette Quartalsbericht ist unter folgender Webadresse zu finden:
https://defama.de/investoren/finanzberichte/
Anlässlich des Zwischenberichts findet heute um 10.00 Uhr eine Telefonkonferenz statt.
Zur Teilnahme können sich Interessenten hier registrieren:
https://webcast.meetyoo.de/reg/CBSY1awbieNq

